Livia Damen Einteiler KLEONE MOMBASA Mehrfarbig Turquoise Mombasa Cn4vnuF

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Livia Damen, Einteiler, KLEONE MOMBASA Mehrfarbig (Turquoise Mombasa)
  • 90% Polyamid, 10% Elasthan
  • Pflegehinweis: Handwäsche
  • Modellnummer: KLEONE MOMBASA
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Besteht die Gefahr, dass ein defekter Akku während des Transports „kritisch“ wird – also gewaltsam bersten, in Brand geraten, sich stark erhitzen oder giftige Gase ausstoßen könnte –, so ist ein Transport nur mit Ausnahmegenehmigung möglich. In Deutschland ist dafür die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zuständig, die die genauen Anforderungen in der Genehmigung nennt. Die Auflagen haben es in sich, wovon Autohersteller ein Lied singen können: Die mechanisch beschädigten Akkus von so manchem bei Testfahrten verunglückten Elektroauto lagern dauerhaft in Betonbunkern neben internationalen Teststrecken, weil das günstiger als ein Rücktransport ist – falls letzterer überhaupt möglich wäre.

Als „nicht kritisch“ defekte Akkus gelten beispielsweise solche, die bereits ausgelaufen oder entgast sind – also die „kritische“ Phase schon hinter sich haben – oder die vom Hersteller aus Sicherheitsgründen zurückgerufen wurden. Solche Akkus können noch transportiert werden, wenn sie gemäß SV376 und P908 verpackt werden. Dazu gehört unter anderem eine UN-geprüfte Verpackung (mindestens Verpackungsklasse II), Aufsaugmaterial für den Elektrolyten und ein Polstern und Auffüllen der Verpackung mit einem nicht leitfähigen und nicht brennbaren Wärmedämmstoff. Eine Beförderung als Luftfracht ist gemäß IATA-DGR A154 ausgeschlossen.

Aufgrund dieser strikten Auflagen ist uns kein Fall bekannt, bei dem ein Notebook- oder Smartphone-Hersteller in einer Rückrufaktion einen als defekt klassifizierten Akku tatsächlich zurückgefordert hätte. Stattdessen soll man den alten Akku üblicherweise zum Wertstoffhof des örtlichen Entsorgungsunternehmens bringen. Für Akkus, die zur Entsorgung oder für Recycling gedacht sind, gelten mit SV377 und P909 nämlich wiederum andere Transportbestimmungen, die die Entsorgungsunternehmen beachten müssen – und anders als Privatpersonen auch können: Sie haben schließlich tagtäglich mit brennbaren oder umweltgefährdenden Gefahrstoffen zu tun.

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Kommentare

LuminarY
transport zum recycling, was dann?

ZEPTO => Ionen, was passiert beim recycling von lithium?

-.^.-FCBK

*facebook 'goran kreutz'*

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.11.2016 10:22).

Florian Müssig
Re: transport zum recycling, was dann?

Bei Recycling werden teure Metalle wie Kobalt oder Nickel aus den Akkus zurückgewonnen. Das Lithium, dem die Akkus ihren Familiennamen verdanken, macht nur einen winzigen Anteil an der Gesamtmasse aus und ist zudem zu billig, als das sich eine Rückgewinnung lohnen würde => es verbrennt und verbleibt mit anderen Reststoffen in der Schlacke.

DAC324
Li-Ion, NiCd, NiMH...egal, Akku ist Akku...

zumindest für die Deutsche Post. Sendungen, die per Luftpost befördert werden sollen, werden seit einiger Zeit standardmäßig durchleuchtet. Hierbei wird alles, was auch im Entferntesten nach Akku aussieht, aussortiert. Neben fehlendem Sachverstand dürfte ein Grund auch darin zu suchen sein, dass man auf den Durchleuchtungsbildern keine absolut eindeutige Zuordnung treffen kann, obwohl man den unterschiedlichen Aufbau von Li-Ion- und NiCD-Akkus erkennen müsste (runde Metallhülse bei NiCD- und NiMH-Akkus). In der Folge verweigert die Deutsche Post den Auslandsversand ALLER Akkus. Man kann also streng genommen nicht mal mehr eine Taschenlampe mit AA-Mignon-Akkus verschicken. Klasse, einfach toll.

Chilli1971
Unterschied Zelle Batterie

In dem Artikel wird nicht darauf eingegangen, dass die Anforderungen für Zellen und (Sekundär-) Batterien unterschiedlich sind. Das macht ihn zwar einfach, aber u.U. irreführend.So ist zB. die sinngemäße Aussage "Telefonakkus haben nicht mehr als 100W" technisch korrekt, aber irreführend, weil sie meist aus einer Zelle bestehen und damit die 20Wh Grenze gilt. Bei einer 3,7V Li-Polymer Zelle wäre diese Schwelle bei 5400mAh.Das Thema UN38.3 wird gleich gar nicht angeschnitten. Dabei würde jeder Versand daran scheitern, dass sich Otto Normalverbrauche nicht mal eben die UN38.3 Bestätigung von Panasonic, LG oder Sanyo besorgen kann.Hingegen bleibt unerwähnt, dass TNT einen leistbaren ADR Class 9 Transport (Straße) anbietet falls mal nicht alle Kriterien für die Transporterleichterung SV 188 erfüllt werden.Fazit: Das Thema ist sehr komplex und wird daher nur am Rande gestreift. Mit der Betrachtung von Smartphone Batterien als Batterie statt Zelle ist der Artikel am Rande der Verbreitung von Halbwahrheiten.Chilli

Florian Müssig
Re: Unterschied Zelle Batterie

Chilli1971 schrieb am 08.09.2017 13:25:

Akkus können aus ein oder mehreren Zellen aufgebaut sein. Ersatzbatterien für Smartphones bestehen aus einer Zelle plus Ladeelektronik in einem gemeinsamen Gehäuse, weshalb die Bestimmungen für Akkus gelten und nicht die für reine Zellen.

Der Kasten "Robustheittests für Zellen und Akkus" dreht sich ausschließlich um UN38.3 und beschreibt dessen Relevanz für Privatleute.

Danke für den Hinweis.

Oh ja - das stimmt ohne Zweifel.

So ist zB. die sinngemäße Aussage "Telefonakkus haben nicht mehr als 100W" technisch korrekt, aber irreführend, weil sie meist aus einer Zelle bestehen und damit die 20Wh Grenze gilt. Bei einer 3,7V Li-Polymer Zelle wäre diese Schwelle bei 5400mAh.

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Zusätzlich beschränkt die ICAO seit dem 1. April 2016 den Ladestand von Akkus, die auf dem Luftweg transportiert werden sollen, auf maximal 30 Prozent. Die Intention dahinter: Je weniger elektrische Energie im Akku gespeichert ist, desto weniger Hitze entsteht im Falle eines Kurzschlusses, die dann wiederum die chemischen Komponenten entzünden könnte. Gleichzeitig ist aber immer noch genug Ladung vorhanden, sodass sich der Akku selbst bei längerer Lagerung nicht tiefentlädt, was dann wiederum beim nächsten Laden kritisch werden könnte [1] .

Selbst wenn man eine Sendung mit Lithium-Ionen-Akku korrekt deklariert, so heißt dies noch lange nicht, dass man sie ohne weitere Einschränkungen einem beliebigen Logistikunternehmen zum Transport übergeben kann: In den jeweiligen AGBs findet man mitunter weitere Einschränkungen.

DHL Deutsche Post nimmt SV188-Sendungen beispielsweise nur im nationalen Versand an; für Geschäftskunden ist mit Zusatzvereinbarungen immerhin ein europaweiter Versand möglich. Wem das nicht reicht, der muss konzernintern auf die weltweiten Dienste von DHL Express ausweichen, die bei Gefahrgut einen Aufschlag berechnen. Bei Lithium-Ionen-Akkus sind es 5Euro pro Sendung, sofern die Teil-II-Bestimmungen zutreffen.

DPD schließt bei innerdeutschen Gefahrgutsendungen die deutschen Nordseeinseln als Ziel aus: Der Transport dorthin erfolgt nicht durchgängig per Lkw, sondern auch mit Fähren, Flugzeugen und Zügen (Sylt). Ebenso ist die Zustellung an die deutsche Exklave Büsingen nicht möglich, weil der Transport grenzüberschreitend über schweizerisches Staatsgebiet geht. Regulatorisch wäre beides durchaus machbar, doch der bürokratische Aufwand rechnet sich für die geringe Zahl an potenziellen Kunden wohl nicht.

Bilder: BMZ GmbH/BatteryUniversity.eu

Hermes erlaubt gemäß Punkt 4.2.1 seiner PrivatPaketService-AGBs grundsätzlich keine Gefahrgutsendungen. Ergo ist der Versand von Lithium-Ionen-Akkus nicht möglich – auch nicht von Geräten mit eingebauten oder eingesetzten Akkus. Es handelt sich dabei schließlich weiterhin um Gefahrgut, auch wenn man es gemäß SV188 nicht explizit deklarieren muss.

Am besten versendet man Geräte immer in den Originalverpackungen der Hersteller, denn diese sind darauf ausgelegt, dass beim Transport nichts passieren oder verrutschen kann. Ist auf der Originalverpackung bereits ein Lithium-Ionen-Warnsymbol samt Telefonnummer des Herstellers zu finden, so darf man dieses üblicherweise weiterverwenden und muss es nicht durch ein eigenes ersetzen. Ansonsten gibt man bei privatem Versand seine Handynummer an.

Tabelle: Transportvorschriften für Lithium-Ionen-Akkus (max. 100 Wh)

Haben Notebooks oder Smartphones einen fest eingebauten Akku, dann dürfen ihre Kartons in Versandtaschen gepackt und losgeschickt werden – oder der Adressaufkleber landet direkt auf der Umverpackung des Geräts. Die Tatsache, dass der Transport dadurch viel einfacher zu handhaben ist, dürfte mit ein Grund sein, warum in Notebooks, Smartphones, Tablets Co. immer häufiger fest eingebaute Akkus Verwendung finden – ganz unabhängig vom Trend zu immer flacheren Geräten.

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